Sep 222019

Morgenroutine – 7 Rituale für den perfekten Start in den Tag

Morgenroutine – 7 Rituale für den perfekten Start in den Tag

Tolle Ideen, für eine gelungene Morgenroutine und den perfekten Start in den Tag!

Kennst du das: Montags, 6:00 Uhr, der Wecker klingelt und schon überkommt dich ein genervtes und müdes Gefühl. Jetzt heisst es aufstehen, schnell ins Bad, frisch machen, Zähne putzen, anziehen, noch ein Kaffee oder Tee und raus aus dem Haus – die Arbeit ruft. Und auf dem Weg zu Arbeit oder zur Uni fühlst du dich schon gestresst und fragst dich, wie du diesen Tag nur überstehen sollst. 

So geht es unter der Woche den meisten Menschen. Dabei ist es so einfach mit positiven Gedanken und neuer Energie motiviert und produktiv in den Tag zu starten. Gestalte dir einfach deine persönliche Morgenroutine und nimm dir jeden Morgen etwas mehr Zeit für dich und das, was dir gut tut! 

Warum ist die Morgenroutine wichtig?

Deine eigene Morgenroutine hilft dir dabei, mit den richtigen Gefühlen in den Tag zu starten. Das tolle an einer Morgenroutine ist, dass du selbst entscheidest, wie viel Zeit du dir nimmst und wie genau du deine morgendlichen Gewohnheiten gestalten möchtest. Wenn du positiv und energiegeladen in den Tag starten willst, gibt es unzählige Möglichkeiten, deinen Morgen so zu gestalten, dass du

  • dich bereit für den Tag fühlst.
  • entspannt mit stressigen Situationen oder anstrengenden Menschen umgehen kannst.
  • den ganzen Tag über produktiver und effektiver bist.
  • erfolgsorientiert und motiviert bleibst.
  • mit deiner guten Laune deine Mitmenschen ansteckst.

Der richtige Start in den Tag ist entscheidend, denn in den ersten Stunden nach dem Schlaf entscheidest du schon, welchen Verlauf dein Tag nehmen wird. 

lachende frau in fitnesskleidung
Starte deinen Tag positiv und energiegeladen mit der richtigen Morgenroutine!

Grundlage für die Morgenroutine

Ganz unabhängig davon, ob du noch zur Schule gehst, studierst oder mitten im Arbeitsleben steckst, erfolgreiche Menschen beginnen ihren Tag immer mit festen Ritualen. Für manche zählt ein ausgiebiges Frühstück dazu, ein 10 km Morgenlauf oder einfaches Zeitung lesen, um sich auf den aktuellen Stand zu bringen. 

Wenn auch du deine eigene Morgenroutine auf die Beine stellen willst, empfehle ich dir in erster Linie etwas früher aufzustehen, um den morgendlichen Stress zu reduzieren. Nimm dir die Zeit und tu das, was dir ein gutes Gefühl gibt und dich positiv in den Tag starten lässt.

Wie kann ich meine Morgenroutine gestalten?

Wie du deine Morgenroutine gestaltest, bleibt einzig und allein dir überlassen. Am besten Startest du mit kleinen, nicht zeitaufwendigen Ritualen, um dich nicht von Beginn an schon zu übernehmen. Überlege dir, was dir morgens gut tun könnte und was dir hilft den Tag gut zu überstehen. Im Folgenden ein paar Beispiele, die zu meiner Morgenroutine gehören und mir immer helfen, mich gut und ausgeglichen zu fühlen.

7 Morgenrituale für einen gesunden und positiven Start in den Tag

Vorweg möchte ich noch erwähnen, dass ich nicht jeden Morgen alle 7 Rituale angehe. Je nachdem wie ich mich fühle, lasse ich das ein oder andere Ritual weg. Das ist ja das tolle an der Morgenroutine, du kannst sie so gestalten, wie es dir passt. Aber natürlich sollte eine gewisse Regelmäßigkeit stattfinden, um einen dauerhaft positiven Effekt auszulösen und das ganze zu einer echten “Routine” zu machen.

1. Warmes Wasser

Nach dem Schlafen ist unser Körper leicht dehydriert, da er mehrere Stunden kein Wasser bekommen hat. Deshalb mache ich mir jeden morgen Wasser im Wasserkocher heiß und mische es mit stillem Wasser. Bevor ich irgendwas anderes tue, setze ich mich kurz auf die Couch und trinke eine ganze Tasse warmes Wasser. Ganz entspannt und ohne Stress. 

Warmes Wasser bringt deinem Körper aber nicht nur nötige Wasserzufuhr, sondern hat noch weitere tolle Vorteile:

  • Warmes Wasser entgiftet, denn durch seine Temperatur werden Schadstoffe im Körper schneller gelöst. 
  • Du regst damit gleich zum Beginn des Tages deinen Stoffwechsel und so auch deine Verdauung an, da sich die Blutgefäße dehnen und so das Blut besser zirkuliert.
  • Du bringst deinen Kreislauf auf sanfte Weise in Schwung. Die warme Temperatur des Wassers bringt dir so einen kleinen Energieschub am Morgen, ohne dich wertvolle Zeit zu kosten.

Warmes Wasser ist also der perfekte Bestandteil deiner Morgenroutine. Es tut gut, schenkt den dir ersten Energieschub und kostet weder Zeit noch viel Geld.

💡Mein Tipp:

Ich mache immer noch einen Spritzer Zitrone in mein Wasser, das schmeckt nicht nur gut, sondern wirkt sich basisch und entzündungshemmend auf unseren Körper aus. 

Warmes Wasser mit Zitrone, die perfekte Morgenroutine
Warmes Wasser mit Zitrone am Morgen, macht dich fit und bringt deinen Kreislauf in Schwung!

2. Yoga

Sport am Morgen macht vital und fit. Und für alle, die sich morgens nicht fürs Joggen begeistern können, bietet Yoga eine besonders tolle Alternative. Bevor du nun weiterscrollst, weil du glaubst, dass dich eine Runde Yoga am Morgen zu viel Zeit kostet, lies erstmal weiter 🙂

Yoga bringt viele tolle Effekte mit sich, die dir helfen entspannt, vital und positiv in den Tag zu starten. Dank der kontrollierten Atmung während den Übungen, sorgst du für eine gesunde Sauerstoffzufuhr. Außerdem dehnst und mobilisierst du deine Gelenke, Bänder und Muskulatur und schenkst deinem Körper einen guten Ausgleich zum Job oder auch zum Pauken. Du stärkst dabei aber nicht nur Muskulatur und Körper, sondern auch deinen Geist. Die mentale Entspannung tritt aufgrund der kontrollierten Atmung und der Konzentration auf dich deinen Körper und die Übungen ein. 

Das wunderbare an Morgenyoga ist, dass es dich ebenfalls nicht viel Zeit kostet, wenn du das nicht möchtest. Ich mache alle meine Yoga Einheiten mit Mady Morrison. Sie hat auf ihrem Youtube Kanal auch kurze, knackige als auch kurze und entspannende Übungen zusammengestellt, die es dir ermöglichen dich in nur 5 bis 10 Minuten wach, vital und energiegeladen zu fühlen. 

Je nachdem was du bevorzugst, kannst du einfache Stretch Übungen machen oder mit energischen Übungen und dennoch kurzen Sequenzen in den Tag starten.

Falls dir Yoga trotzdem zu viel Aufwand ist und du es nicht in deiner Morgenroutine integrieren willst, mach doch einfach ein paar kurze Dehn und Streckübungen.

3. Meditation

Auch Meditation gehört zu einem meiner liebsten Morgenritualen, wobei ich nur meditiere, wenn ich mich auch wirklich danach fühle. 

Meditation stärkt dich mental, entspannt den Geist und gibt dir die Möglichkeit, dich auf deine Ziele zu fokussieren. Deine Aufnahmefähigkeit verbessert sich dadurch ebenso wie deine Konzentrationsfähigkeit. 

Wenn du der Meinung bist, dass du dich nicht genügend konzentrieren kannst, versuche es doch einfach mal mit einer kurzen, geführten Meditation. Vielleicht findest du hier ein geeignetes Ritual für deine Morgenroutine.

4. Goldene Milch

Ein weiter Bestandteil meiner Morgenroutine ist die Goldene Milch. 

Die Goldene Milch basiert auf einem Glas pflanzlicher Milch mit Kurkuma, Pfeffer, etwas pflanzlichem Fett und wer mag ein wenig Zimt. Du kannst weiterhin noch Ingwer dazu mischen oder Hagebutte, Ashwagandha oder Gerstengras, je nachdem, welche weiteren Effekte du bezwecken willst. Hauptbestandteil der Goldenen Milch ist aber Kurkuma. Kurkuma wird nachgesagt, dass es aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkungen vielen Erkrankungen vorbeugt bzw. heilt.

Screenshot von Myra Snöflinga Blog

Auf dem Blog von Myra Snöflinga findest du weitere tolle Informationen zur Goldenen Milch und ihrer Wirkungsweise. Auf ihrem Instagram Kanal stellt sie viele Erfahrungsberichte zur Verfügungen, die unter anderem von Hautverbesserung, erfülltem Kinderwunsch und allgemein verbesserten Gemütszuständen berichten. 

Da ich an keiner konkreten Erkrankung leide, kann ich nur sagen, dass ich mich fit fühle und nicht mehr schlapp oder ausgelaugt, seit ich regelmäßig die Goldene Milch trinke. Und allein deswegen bin ich von ihrer Wirkung überzeugt und habe sie als festen Bestandteil in meine morgendliche Routine mit aufgenommen. 

Empfohlen von Myra Snöflinga, habe ich meine Zutaten beim Achterhof bestellt.

Rezept Goldene Milch

  1. Erhitze ein Glas pflanzliche Milch (ich bevorzuge Cashew- oder Kokos Milch) in einem kleinen Topf. Nur erhitzen, nicht aufkochen lassen
  2. Fülle die Milch zurück in dein Glas oder deine Tasse und gebe 1-2 Teelöffel Kurkuma dazu
  3. Im Anschluss ½-1 Teelöffel Ingwerpulver – je nach Geschmack (ich mag es lieber nicht so scharf)
  4. Etwas Zimt
  5. Ein bisschen Kokosöl
  6. und ca. zwei Stöße schwarzen Pfeffer
  7. Nun alles mit einer Gabel gut verrühren und trinken

Wenn du die Goldene Milch nicht auf einmal austrinken kannst, lass deine Gabel am besten im Glas, denn schon nach kurzer Zeit setzt sich das Pulver unten am Boden ab 😉

Zudem empfehle ich dir, je Zutat einen Löffel zu benutzen, damit sich die Pulver nicht miteinander vermischen. 

So gelingt dir die Zubereitung deiner Goldenen Milch!

💡Mein Tipp: Die Goldene Milch als Teil deiner Morgenroutine wirkt dann am effektivsten, wenn du sie auf nüchternen Magen trinkst… und wenn dir das Kurkuma am Anfang auch nicht zu 100% zusagt, kann ich dich beruhigen: mit der Zeit gewöhnst du dich an den Geschmack!

Auf Myras Blog findest du auch tolle Empfehlungen, wo du dein Kurkuma und weitere Gewürze kaufen kannst.

5. Lächeln

Lächeln am Morgen zur Gewohnheit zu machen, hört sich vielleicht im ersten Moment verrückt, womöglich sogar lächerlich an. Aber du würdest dich wundern was ein Lächeln auf den Lippen ausmacht! Unzählige Studien und Experimente haben beweisen, dass Lachen uns positiv stimmt und glücklich macht. Das liegt daran, dass du so deinem Gehirn signalisiert, dass es dir gut geht. 

Du kannst lächeln, wenn du aufwachst. Oder du stellst dich vor den Spiegel und lächelst dir selbst ins Gesicht. Oder du lächelst einfach die ganze Zeit – egal wie, wann und wo: schenk dir ein Lächeln am Morgen und dein Tag wird von mehr guter Laune und positiveren Gefühlen geprägt sein. 

Mache es also zu einem festen Bestandteil deiner persönlichen Morgenroutine und schenke dir jeden Morgen ein Lächeln. 

Lachyoga Übungen

Wenn du mehr über die positiven Effekte des Lachens erfahren willst, schau doch einfach mal in unserem Lachyoga Club vorbei. Hier kannst du dich vorab informieren und gerne kostenlos an einer Lachyoga Stunde teilnehmen!

6. Dankbar sein

Auch die Dankbarkeit ist ein fester und für mich persönlich ganz wichtiger Teil meiner Morgenroutine geworden. Dankbar sein, für das, was du hast, was du liebst und was gut in deinem Leben läuft, hilft dabei positiv zu bleiben und sich gut zu fühlen. 

Wenn dir Dankbarkeit schwerfällt, dann versuche doch mal jeden Tag eine Sache aufzuschreiben, über die du froh oder Dankbar bist. Mit der Zeit erhältst du dann eine ganze Liste an Dingen, die dich daran erinnert, warum das Leben gut und schön ist, auch wenn es mal nicht rund läuft.

Wenn du dir alles wofür du dankbar bist, jeden Morgen durch den Kopf gehen lässt, wirst du merken, dass dich deine Motivation und Stärke packt, den bevorstehenden Tag erfolgreich zu meistern!

7. Mentale Vorbereitung auf den Tag

Mentale Vorbereitung auf den Tag - Morgenroutine no. 7

Mir persönlich hilft es sehr, wenn ich mich morgens beim Frühstück oder der ersten Tasse Kaffee mental auf meinen Tag vorbereite. Nachdem ich meine morgendlichen Gewohnheiten absolviert habe, setze ich mich nochmal 5-10 Minuten an den Tisch und gehe in Gedanken, oder auch mit meinem Kalender durch, was heute ansteht. Wenn ich meinen ersten Kaffee in Ruhe getrunken habe, fühl ich mich startklar und bereit für meinen Tag!

Die Don’ts einer positiven Morgenroutine

Um stressfrei, positiv und gut gelaunt in den Tag zu starten, musst du nicht alle beschriebenen Rituale strikt befolgen. 2-3 Gewohnheiten, die dir gefallen oder Spaß machen reichen da völlig aus. Allerdings gibt es definitiv 3 Dinge, die du unter jeden Umständen vermeiden solltest:

1. Das Handy

Dein Handy solltest du erstmal beiseite lassen. Facebook, Instagram und Co. können warten, bis du wach und energiegeladen bist. Fernseh laufen lassen

2. Fernseh laufen lassen

So früh am Morgen überanstrengt die Flimmerkiste unsere Synapsen. Lass ihn aus und beschäftige dich mit dir, deinem Körper und deinen Gedanken. Tagsüber ist unser Gehirn schon mehr als genug Informationen und Reizen ausgesetzt.

3. “5 vor knapp” aufstehen

Du musst nicht 2 Stunden früher aufstehen, um fit, produktiv und positiv in deinen Tag zu starten. Alle genannten Rituale dauern maximal 5-10 Minuten. Wenn du lieber länger schläfst, versuche deinen Rhythmus anzupassen und früher schlafen zu gehen oder beschränk dich auf 2-3 Rituale, die dir am liebsten sind.

Morgenroutine: Einfach mal ausprobieren!

Probier es einfach mal aus und überleg dir welche Dinge du zu deiner persönlichen Morgenroutine machen möchtest. Wichtig ist die regelmäßige Ausübung, um dauerhafte Effekte zu erzielen. Dabei reicht es, wenn du dir einfach mehr Zeit für ein gesundes Frühstück nimmst oder deinen Kaffee trinkst, anstatt dir beim Bäcker deines Vertrauens einen für Unterwegs zu besorgen. 

Bei einer Morgenroutine, die dich glücklich, gelassen und vital durch den Tag bringt, kommt es darauf an, dass du dir Zeit für dich, deinen Körper und deinen Geist nimmst.


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