12 Tatsachen, die dir beim “Loslassen” helfen können

Loslassen - so wird's einfacher!

Unser Leben ist aktuell von vielen Veränderungen geprägt. Wahrscheinlich haben wir noch nie in kurzer Zeit so viel Veränderung und unterschiedliche Emotionen erlebt, wie in dieser Zeit. Und das wo im Volksmund doch der Spruch “Der Mensch ist ein Gewohnheitstiere” immer wieder fällt. 

Veränderungen im Leben sorgen dafür, dass gewohntes geht und ungewohntes kommt und das kann dazu führen, das wir ungewollt Menschen, Situationen oder bekannte Lebensumstände loslassen müssen. Loslassen ist wirklich keine einfache Sache, erst recht dann nicht, wenn du eigentlich nicht mal loslassen möchtest. Aber Loslassen ist gleichzeitig auch ein Prozess, der:

  1. Erlernbar ist
  2. zu mehr Wachstum führen kann, als du es je für möglich gehalten hast.
 
Wenn Veränderung in dein Leben tritt, dann erkenne, dass es jetzt an der Zeit ist Altes gehen zu lassen und neues in dein Leben kommen zu lassen.

 

Die folgenden 12 Punkte sollen dir beim Loslassen helfen und dich darin bestärken, dem neuen, unbekannten eine Chance für positive Veränderung zu schenken.

1. Wenn du es zulässt, stiehlt dir die Vergangenheit deine Gegenwart und damit deine Zukunft

Deine Vergangenheit kann dir deine Gegenwart und damit eine glückliche Zukunft nehmen. Wir Menschen und vor allem unser Gehirn und die damit verbundenen Emotionen sind ein Produkt unserer Vergangenheit. Unsere Vergangenheit formt uns, lehrt uns und kann uns helfen im hier und jetzt besser zu sein. Aber dafür solltest du unbedingt alles loslassen, was dir nicht gut tut – alle negativen, schlimmen, traurigen oder enttäuschenden Erlebnisse, deine Ängste und schlechten Gefühle. 

Du kannst dich und dein Leben nicht verbessern, wenn du an deiner Vergangenheit festhälst oder sogar vergangene Momente immer wieder durchlebst. 

Übe dich darin Menschen, Dinge und vor allem schlechte Erlebnisse loszulassen. Die Tage, die hinter dir liegen sind vorbei. Lass los und bewege dich ganz bewusst im hier und jetzt und überlege dir, was du tun kannst, um dein zukünftiges Leben besser, positiver, sinnvoller, schöner, nachhaltiger zu gestalten. 

Nimm wahr, dass Loslassen nicht per se negativ ist und fang an dein Leben so zugestalten, wie du den Rest deines Lebens verbringen magst.

2. Nicht jeder und nicht alles ist dazu bestimmt in deinem Leben zu bleiben

Menschen kommen, Menschen gehen. Das ist der Kreislauf des Lebens und das ist gut so. Manchmal lösen sich Menschen von dir und deinem Leben und das kann schmerzhaft sein, aber sag dir selbst immer wieder: Das muss für etwas gut sein. Denn das ist es, nur kannst du es im Moment noch nicht erkennen.

Manche Beziehungen halten ewig und andere nur für eine bestimmte Zeit. Aber ganz egal wie langwierig sich eine Beziehung gestaltet, sie hat immer zu deiner Weiterentwicklung beigetragen und manchmal ist der Entwicklungsprozess eben abgeschlossen oder die Gefahr besteht, dass sich eine schöne Beziehung zu einem Menschen aufgrund stetiger Veränderung zu einer toxischen Beziehung entwickeln könnte. Dann ist es besser, wenn diese Menschen vorher aus deinem Leben treten. 

Mach dir bewusst, dass dein Leben einen Sinn hat, ob du ihn nun erkennst oder nicht. Und je mehr du anfängst dein Leben zu lieben, desto mehr gute Dinge, Menschen und Situationen ziehst du an. Das sorgt aber auch dafür, das viel altes, gewohntes gehen muss, um Platz für das Neue zu schaffen.

Sei Dankbar für die Zeit, die du hattest und lass ziehen, was nicht bleiben möchte. Wie ein altes Sprichwort sagt: Was dich wahrhaftig liebt, kommt immer wieder zurück. Was nicht sein soll, wird sich trennen.

3. Glück ist nicht die Abwesenheit von Problemen, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen

Jeder Mensch ist für ein glückliches Leben selbst verantwortlich. Hinterfrage deine eigene Definition von Glück: begründet sich diese auf ein sorgenfreies und problemloses Leben? Wenn ja, dann wirf diesen Glaubenssatz schnell über Bord. Denn wahres Glücksempfinden kommt aus deinem Inneren. 

Du kannst immer glücklich sein, egal in welcher Situation. Dafür braucht es nur eine optimistische, von Grund auf glückliche innere Einstellung und deine tatsächliche Entscheidung glücklich sein zu wollen. Du hast in jeder Situation die Wahl, wie du damit umgehen möchtest. Möchtest du dich persönlich Angegriffen fühlen, Angst empfinden, Wut und Hass fühlen? Dann ist das deine Entscheidung. Ebenso kannst du dich aber für Verständnis, Freude, Liebe, Geduld und Ruhe bewahren, entscheiden und dich damit gut fühlen. 

Wenn du anfängst an deinem persönlichen Mindset zu arbeiten und anzuerkennen, dass du allein die Verantwortung für deine Empfindungen trägst, dann hast du eine Basis geschaffen und wirst du mit all den Situationen und Problemen, die dir in deinem Leben über den Weg laufen, viel besser umgehen können.

4. Manchmal musst du einfach nur dein Bestes geben und der Rest passiert von ganz allein

Meine Oma hat immer gesagt: du kannst alles tun, was in deiner Macht steht und dem Rest musst du Zeit geben. Das ist so wahr und fällt uns oft so schwer. 

Wir möchten gerne andere Menschen, bestimmte Situationen und ähnliches kontrollieren und wollen, dass sie unseren Erwartungen entsprechend handeln oder geschehen. 

Aber viele Dinge liegen außerhalb unseres Einflusses und deswegen müssen wir lernen, diese Dinge gehen zu lassen. Auch wenn das Loslassen schwer fällt und du diese Dinge am liebsten selbst in die Hand nehmen würdest. 

Nur ist es Tatsache, dass wir andere Menschen oder äußere Umstände nicht einfach ändern können, wie es uns beliebt. Wir können nur die Dinge tun, die in unserer Hand liegen. Übe dich darin Erwartungen an andere zu minimieren oder bestmöglich ganz aus deinen Gedanken zu streichen. Tu was du tun kannst und dann lehn dich zurück, lass los und vertrau darauf, dass sich bei gegebener Zeit alles zu deinen Gunsten richtet.

5. Du hast nur über eine Person in deinem Leben die Kontrolle: über dich selbst!

Dieser Punkt knüpft eng am oberen an: das Einzige, was du kontrollieren kannst, bist du selbst. Deine Gedanken, deine Wahrnehmung, deine Einstellung, dein Verstand, dein Handeln, all das kannst du – und nur du – so verändern, dass es dir – und nur dir – damit gut geht. 

Erwartungen an andere zurichten, hilft dir nicht weiter. Lass sie so sein, wie sie sind und konzentrier dich einfach auf dich. Fang an dich mit dir und deinem Inneren zu beschäftigen. Lege den Fokus auf dich, dein Leben und deine Fähigkeiten. Wenn du das tust, wirst du wachsen und nach und nach ein Leben aufbauen, das sich für dich voll und ganz positiv gestaltet.

6. Was für dich richtig ist, kann für andere falsch sein und umgekehrt

Wenn du anfängst dir für dich Zeit zu nehmen, wirst du unheimlich viel entdecken. Vielleicht wirst du den Sinn deines Lebens erkennen, oder Träume und Ziele sehen, über die du dir zuvor noch nie Gedanken gemacht hast. Ganz egal was es sein wird, eines musst du wissen: wenn du anfängst dein Leben so zu gestalten, wie du es liebst und wie es dir gut tut, kannst du schnell auf Kritik von Außen stoßen. Auf jeden fall dann, wenn du keinen konventionellen Weg einschlägst.

Merke dir dazu folgendes: das was für dich richtig ist, ist womöglich für viele andere falsch. Aber das ist egal, denn du bist in der Verantwortung für dein Leben, also lebe es so, wie du es dir wirklich wünschst. Arbeite daran veraltete Muster und Glaubenssätze, die dich in deinem Leben nicht weiterbringen loszulassen und errichte dir neue, bessere, die dich weiterbringen.

Wichtig ist, dass du erkennst, dass auch andere in eine Richtung gehen, die du für falsch ansehen könntest. Akzeptiere dies dann genau so, wie du dir die Akzeptanz deiner Lieben wünschst. Und so geht jeder seinen Weg, ohne schlechtes Gewissen.

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7. Manche Menschen werden sich weigern, dich so zu akzeptieren, wie du bist

Und das ist vollkommen okay.

Du musst nicht versuchen sie umzustimmen, denn Menschen denken das, was sie denken wollen und alles was du dagegen unternehmen wolltest, können sie für sich und ihre Denkweise gegen dich nutzen. Du kannst also alle Gedanken und Bemühungen loslassen und dich wieder auf dich konzentrieren. Du bist keinem Menschen was schuldig und hast deinen eigenen freien Willen. Vergiss das nicht.

8. Beziehungen können nur auf dem stabilen Fundament der Wahrheit aufbauen

Trenne dich von allen Lügen und von Menschen, die du beim Lügen erwischt hast. Gesunde Beziehungen egal welcher Art, bauen einzig und allein auf Wahrheit und damit Vertrauen auf. Alles andere sollte deine Zeit nicht wert sein.

Loslassen von toxischen Beziehungen ist ein großes Thema, mit dem viele Menschen zu kämpfen haben. Wenn es dir auch so geht: du bist bei weitem nicht alleine! 

Versuche auch hier wieder mehr Fokus von deinem Partner oder deiner Partnerin abzuziehen und dich mehr mit dir, deinen Vorstellungen vom Leben, deinen Träumen und Zielen zu beschäftigen. Fang an, dich selbst aufzubauen und arbeite an deinem persönlichen Wachstum. Denn je stärker du bist, desto mehr Kraft hast du Mut aufzubringen über eine Trennung nachzudenken und einen anderen, für dich besseren Weg einzuschlagen.

9. Du kannst Entscheidungen treffen oder Ausreden finden

Du hast die Wahl zu entscheiden, was du tun möchtest und wie du dich fühlen möchtest. Wenn du diese Verantwortung ans Außen abgibst, findest du jede Menge Ausreden. Lass den Gedanken los, dass Äußere Umstände dein Leben und deine Gefühle bestimmen los und fang an dir bewusst zu machen, dass du deine eigenen Entscheidungen triffst.

Du bist ein Mensch und hast wahnsinnige Fähigkeiten, die dir womöglich noch nicht ganz bewusst sind. Aber sobald du anfängst, die Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen und dich von Ausreden distanzierst, wirst du nach kurzer Zeit erkennen, wie sich dein Leben wandelt. 

Gedanken wie “wegen ihm geht es mir so schlecht” oder “ich würde ja so gerne, wenn nicht … wäre” bringen dich nicht weiter. Lass sie los und finde zu dir zurück. Du kannst so viel mehr als du glaubst, also werde aktiv und treffe die Entscheidung, dein Leben in die Hand zu nehmen.

10. Es braucht manchmal nur ein paar negative Bemerkungen, um deinen Traum zu zerstören, schütze dich davor

Viele Menschen die dir nahe stehen, werden anfangen deine Ziele und Träume klein zu reden oder dich davon abzuhalten, wenn sie merken, dass du dich weiterentwickelst. In Wahrheit tun das die meisten, weil sie sich selbst nicht trauen ihre Träume zu erfüllen. Ihnen fehlt der Mut und ihr Bedürfnis nach 100% Sicherheit ist viel zu groß. Also schwingt in solchen Zerredungen deiner Träume eine große Portion Neid mit.

Diesen Gedanken solltest du im Hinterkopf behalten, wenn du das nächste mal von Plänen und Ideen erzählst und jemand nicht so reagiert, wie du es dir vorgestellt hättest. Wichtig ist jedoch: nimm es solchen Menschen nicht übel. Erkenne, warum sie so reagieren und sei nachsichtig. Viele trauen sich ihr Leben lang nicht, das Leben ihrer Träume zu leben. Aber du schon und das ist wunderbar.

11. In manchen Fällen ist Weggehen der einzige Weg zu gewinnen

Dieser Punkt liegt mir sehr am Herzen, denn er beschreibt unsere persönliche Situation sehr gut. Als wir im Frühsommer 2021 entschieden haben nach Portugal auszuwandern, waren wir genau an diesem Punkt angekommen. Wir wussten, dass es von allen Seite wenig Sinn machen würde zu bleiben und entschieden uns deshalb zu gehen. Diese Entscheidung haben wir auf Basis dessen gefällt, weil wir wussten, dass wir eine Chance haben unser Leben besser und lebenswerter zu gestalten.

Wir haben einen kleinen Neustart gewagt, um uns wieder auf uns zu fokussieren und mit freiem Kopf unser Leben weiter aufzubauen.

Weggehen und Altes loslassen heißt nicht, dass alle Brücken abgebrochen werden sollen. Es bedeutet eher, zu gehen bevor alte, gewohnte Brücken so stark bröckeln, dass sie zusammenbrechen und dich womöglich hinunter reißen. 

Manchmal ist Abstand von Situationen, Dingen und auch Menschen, die einem sehr lieb sind, die beste Möglichkeit sich selbst neu auszurichten, zu fokussieren und voranzukommen. 

Weggehen um loszulassen ist deshalb nicht mit aus einer Situation flüchten zu vergleichen.

12. Die Welt verändert sich, wenn du dich veränderst

Du kannst mit deinem Denken und Handeln die Welt verändern – und zwar in jede Richtung. Wir alle gemeinsam, das gesamte Leben auf unserem schönen grünen Planeten, sind miteinander verbunden. Mach dir das klar. Schadest du jemandem, schadest du damit automatisch anderen und schlussendlich auch dir selbst. 

Bringst du jemanden zum Lächeln oder vollbringst eine gute Tat für einen anderen Menschen, für Tiere oder die Natur, ist dieser beschriebene Multiplikator-Effekt genau gültig.

Also nimm dich deinen Wünschen und Träumen an und arbeite an dir, sei gut zu deinem Umfeld. Dieses Verhalten wird zu dir zurück kommen und ein Stückweit die Welt verändern.

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